UCB-Clubfahrt nach Bonaire

Reise ins Buddy-Tauch-Resort Bonaire vom 22.10. – 14.11.2012

ein Bericht von Wolfgang Rothe

„My Island in the sun...! “ sang bereits Harry Belafonte.
Er musste es ja wissen, denn er war der Besitzer von „Klein Bonaire“, einer Bonaire vorgelagerten Insel.
Bonaire gehört zu den ABC-Inseln (ehemals Niederländische Antillen und wird heute als eine besondere Gemeinde der Niederlande geführt), die in der Karibik ca. 90 km vor Venezuela liegen.
Also machten wir uns auf den Weg:

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Ende 2011 berichteten einige Clubmitglieder von ihren Erlebnissen auf Bonaire. Hierdurch entstand die Idee einer Clubreise in 2012. Da Bonaire nur von der KLM via Amsterdam angeflogen wird, ist rechtzeitiges Buchen ratsam und somit für jeden Teilnehmer eine frühe Entscheidung erforderlich. Wir trafen uns Anfang 2012 um „Nägel mit Köpfen“ zu machen. Tatsächlich blieben nur zwei Paare und zwei Einzeltaucher übrig, und damit waren die Voraussetzungen einer „Clubreise“ nicht mehr gegeben.

Nach den entsprechenden Vorbereitungen fing die Reise gleich mit erheblicher Verspätung (wetterbedingt) am Hamburger Airport an. Hierdurch wurde die Umsteigezeit am Airport in Amsterdam ziemlich knapp und wir wurden zu einer kleinen Sprinteinlage genötigt. Aber alles klappte (wir sind ja sportlich!) und der 9-stündige Flug Richtung Bonaire konnte entspannt beginnen.

Bei schwül-warmen 25 Grad kamen wir auf Bonaire an, und wie erwartet, ließ der Shuttlebus auf sich warten! Aber wir haben jetzt Urlaub und gehen alles ruhig an. Am Abend wurden die Zimmer verteilt, und der Begrüßungsschluck wurde an der Poolbar genommen.

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Am nächsten Morgen checkten wir in der Basis von Buddy’s Tauchressort ein. Es erfolgte eine intensive Einweisung und anschließend die Übergabe der im Tauchpaket enthaltenen Leihwagen (ziemlich angerostete und verbeulte Pickups).

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Die Basis bietet neben den herkömmlichen Pressluft- auch Nitroxgeräte an.

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten die Unterwasserwelt von Bonaire zu erkunden. Zum einen befindet sich direkt vor der Basis ein tolles intaktes Hausriff. Hier kann eine Vielzahl von Fischarten wie Muränen, Tarpone, Zackenbarsche, außerdem Schildkröten und mit viel Glück auch mal ein Manta gesehen und fotografiert werden. Die zweite Möglichkeit ist mit den Booten zu entfernteren Tauchplätzen zu fahren (kleine Benzinzulage). Die dritte Möglichkeit ist mit dem Leihwagen die an der Ostküste der Insel gelegenen 67 Tauchplätze, die alle mit markanten gelben Steinen namentlich markiert sind, anzufahren.

Um den Tagesbedarf an Tauchflaschen bequem abdecken zu können, ist für die motorisierten Gäste in der Anlage ein Drive In (Tauchflaschendepot) – mit Selbstbedienung – eingerichtet.

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Auf der Insel gibt es kaum reine Sandstrände. Die Uferzone besteht überwiegend aus vielen kleinen Felsen und Korallenblöcken. Dadurch sind die Einstiege der Tauchstellen bei Wellengang nicht immer ganz einfach zu bewältigen. Aber Unterwasser wird jeder Taucher entschädigt und kann eine Vielzahl tropischer Fische sehen und intakte Riffe betauchen.

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Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. In der Anlage befinden sich ein Restaurant und eine Poolbar. Hier wird täglich zur „Happy Hour“ ein anderer köstlicher Cocktail angeboten, wovon wir natürlich regen Gebrauch gemacht haben.

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Für Selbstversorger wie wir, gibt es im nahe gelegenen Ort Kralendijk mehrere Supermärkte und jede Menge Restaurants mit unterschiedlichen Speiseangeboten und Preiskategorien.

Das tägliche lästige „Wasserschleppen“ entfällt, da die Insel über eine Meerwasserentsalzungsanlage verfügt und das Leitungswasser Mineralwasserqualität hat.

An der Westküste liegt ein schöner Sandstrand, hier sind die Surfer unterwegs. Die Lagune ist sehr flach und somit auch für Badegäste gut geeignet. Auch steht eine Strandbar mit Liegen, kalten Getränken und schmackhaften Snacks zur Verfügung.

Eine Rundfahrt um die Insel mit einem Zwischenstopp hier ist Pflicht.

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Bei dieser Gelegenheit sieht man Flamingos, Pelikane, Papageien, Greifvögel sowie weitere tierische Inselbewohner. Außerdem lernt man so zusätzlich noch Land und Leute kennen.

Der gesamte Norden ist ein großer Naturschutzpark. Die Wege sind naturbelassen mit Schlaglöchern und dichten Bewuchs. Zu beachten ist hierbei, dass für entstandene Schrammen und Beulen an den Leihwagen die Fahrer zur Verantwortung gezogen werden.

Nach drei tollen Wochen mit viel Sonne und unvergesslichen Eindrücken der Unterwasserwelt ließen wir unseren Urlaub mit einem letzten Drink an der Poolbar ausklingen.

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PS: Buchbar ist Bonaire über ABC Travel-Reisen

Wolfgang
Anita Hintz-Glitza

Fotos: Jörg Fromm, Reiner Peters, Rainer Prien und Wolfgang Rothe.